Ultraschall der Halsschlagadern

Für diese Untersuchung gibt es zwei Haupteinsatzgebiete:

1.) Im Falle eines Schlaganfalls oder ähnlicher Beschwerden und bei auffälligen Geräuschen über der Halsschlagader, die zum Beispiel im Rahmen der alle zwei Jahre erfolgenden Gesundheitsuntersuchung aufgefallen sind, sollte sie durchgeführt werden. Etwa jeder 5. Schlaganfall kann auf eine Engstelle der Halsschlagader zurückgeführt werden.
2.) Bei bisher beschwerdefreien Patienten liefert diese Untersuchung wichtige Erkenntnisse zum Vorliegen einer oftmals nicht bekannten Gefäßerkrankung. Insbesondere die Messung der innersten Wandschichten der Hauptschlagader erlaubt Aussagen über den Zustand des Gefäßsystems auch in anderen Körperregionen, zum Beispiel der Herzkranzgefäße. Hieraus ergibt sich im Einzelfall die Empfehlung zur vorbeugenden Einnahme gefäßschützender Medikamente sowie weiterer Untersuchungen und Maßnahmen (-> zu den IGEL Leistungen).


 

Ultraschall der Nierenarterien

Seltene Bluthochdruckursache finden

Unter Berücksichtigung aktueller Empfehlungen zur Diagnostik im Falle eines schwer einstellbaren Bluthochdrucks kommen Ultraschalluntersuchungen der Niere und der Nierenarterien in Betracht. Grundlage der Empfehlungen ist die Häufigkeit einer Nierenarterienverengung von bis zu 5% im Kollektiv der Bluthochdruckpatienten. Die häufigste Ursache einer Nierenarterienverengung ist die Arteriosklerose. Ein zweiter Grund kann ein übermäßiges Gefäßwandwachstum (Fibromuskuläre Dysplasie) sein. Gerade Jüngere sind hiervon betroffen. Ab Gefäßeinengungen, die mehr als 70% des Gefäßes verschließen, kann der betroffene Patient einen Bluthochdruck entwickeln. Falls durch die Ultraschalluntersuchung eine Verengung aufgedeckt wird kann eine Ballonaufdehnung, ggf. mit Einbringung einer kleinen Metallstütze (Stent), helfen.
Bitte bleiben Sie vor dieser Untersuchung mindestens 4 Stunden nüchtern!

 

 

 


 

Ultraschall der Arterien und Venen

In dieser Untersuchung können umfassende Erkenntnisse bezüglich des allgemeinen Gefäßzustandes und der Stömungsverhältnisse im Gefäß gewonnen werden. Eine Durchblutungsstörung mit genauer örtlicher Zuordnung oder auch eine Thrombose können oft direkt nachgewiesen werden. Die erhobenen Befunde lassen sich unmittelbar in eine entsprechende Behandlung umsetzen.

 

 

 


 

Kardiologie Dr. med. Torsten Figura - Schlingstraße 2 - 31737 Rinteln - Tel.: +05751/3235 - Fax: 05751/964015

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